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Aktuelles

Erklärung Freie Wähler Gemeinderat Denzlingen
Zum Antrag für den Kauf des Areals Grüner Baum in Denzlingen TOP 9 der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 04.12.2018

Der Zeitpunkt dieser Antragsstellung überrascht schon. Der erste Gedanke beim Lesen dieses bei vielen Denzlingern sicherlich populären Antrages zum Haushalt 2019 war: „Wieso wird dieser Antrag jetzt gestellt? Wieso nicht vor 3 oder 5 Jahren?

Oder am besten vor 10 Jahren, gemeinsam mit der FDP/Bürgerliste, die zum Haushalt 2008 bereits einen Antrag zum Grünen Baum stellte: „Wir beantragen den Ansatz für Grunderwerb um 150.000 € aufzustocken. Hintergrund ist die zu erwartende Versteigerung des Gasthofs „Grüner Baum“. An dieser exponierten Stelle muss die Gemeinde absolut das Heft des Handelns in der Hand behalten.“

Im Protokoll zur öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 19.02.2008 zu den damaligen Haushaltsanträgen steht hierzu Folgendes: „Bürgermeister Dr. Fischer erklärt, dass dieser Antrag in nichtöffentlicher Sitzung beraten werden musste, da zwingende Gründe berechtigten Interesses privater Personen vorlagen. Die FDP / BL-Fraktion hat den Antrag in nichtöffentlicher Sitzung zurückgezogen. Sollte ein Anlass zum Handeln bestehen, wird die Gemeinde aber das Thema wieder aufgreifen.“

Was wer wie in der nichtöffentlichen Sitzung gesagt und vertreten hat, wird die Öffentlichkeit auf Grund der Verschwiegenheitspflicht nie erfahren.

Da hat man die Riesenchance vertan, das Areal „Grüner Baum“ zu einem Schnäppchenpreis zu erwerben. Unter Anderem hatte der damalige Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Helmut Storz die Idee, den Grünen Baum nach Erwerb zu sanieren und als Vereinshaus zu nutzen und dafür vehement auch in der Öffentlichkeit geworben.

Gekommen ist alles anders: Der jetzige Besitzer hat damals den „Grünen Baum“ erworben und seither dem Verfall anheim gegeben. Zum Zustand des Gebäudes meinte er im Dezember 2008 „Die Beschreibung der Immobilie mit außen hui und innen pfui kann er durchaus beipflichten“.

Mittlerweile sind 10 weitere Jahre über die Bausubstanz hergezogen und der Zustand ist dadurch noch schlechter geworden. Auch hat Denzlingen in der Zwischenzeit eine andere Entwicklung genommen: Mit der Vergrößerung des Marktplatzes östlich der Rosenstraße soll eine neue, vergrößerte Ortsmitte geschaffen werden.

In der heutigen Sitzung wird über den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Ortsmitte Marktplatz“ beraten. Mit dem Neubau der Turnhalle „Mühlengasse“ sollen adäquate, moderne Raum- und Probemöglichkeiten für Denzlinger Vereine geschaffen werden. Daher ist gründlich zu überlegen und zu diskutieren was mit dem „Grünen Baum“ geschieht, sollte die Gemeinde tatsächlich in naher Zukunft das Areal erwerben können.

Sollte dies eintreten, gebühren die Lorbeeren dafür jedoch nicht diesem Antrag sondern in erster Linie unserem Bürgermeister. Trotz vieler Enttäuschungen und Frustrationen hat er immer wieder, unterstützt durch die Amtsleiter, den Kontakt und das Gespräch zum Eigentümer und Investor Gernot Pöpperl gesucht, um eine gemeinsame Basis zu entwickeln und hierzu auch regelmäßig den Gemeinderat informiert.

Unserem Erachten nach sind die Gespräche mit dem aktuellen Eigentümer auf einem guten und zielführenden Weg. Sollte die Gemeinde demnach die Chance zum Erwerb bekommen, dann nicht wegen sondern trotz dieses Haushaltsantrages. Für die Verhandlungen dürfte dies nicht hilfreich sein, sondern eventuell nur weitere Begehrlichkeiten wecken.

Daher beantragen wir die Bereitstellung von zunächst 660.000 € für den Grunderwerb. Das ist so ziemlich das Doppelte der Summe, die 2008 für den „Grüne Baum“ zu bezahlen war. Im Übrigen folgen wir dem Vorschlag der Verwaltung.

Neubau Turnhalle Mühlengasse

Erklärung der Freien Wähler Denzlingen zu TOP 4 der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 23.10.2018

Mit dem dringend notwendigen Ersatz der Turnhalle an der Mühlengasse bietet sich Denzlingen die Chance zu einem großen Wurf:

  • Den Neubau einer reinen Turnhalle für die Grundschule, die auch den Interessen und Anforderungen der Sport-Vereine gerecht wird
  • Den Neubau eines weiteren Gebäudes auf demselben Areal, in dem sowohl das JuZe integriert wird als auch andere Vereine, die aktuell eine ungenügende Raumsituation bzw. mangelnde Probemöglichkeiten beklagen.

Als geeignetes Areal für diese Neubauten bietet sich die im gültigen FLNP als Gemeindebedarfsfläche ausgewiesene südlich des Friedhofes gelegene Fläche an, welche ursprünglich als Reservefläche zur Friedhofserweiterung vorgesehen war. Da vermehrt Urnengräber angelegt werden, ist eine Friedhofserweiterung an dieser Stelle nicht notwendig.

Des Weiteren ergibt sich durch die dann mögliche Wohnbebauung des jetzigen Turnhallen Standortes die Finanzierung des vermutlich gesamten Projektes. Zur weiteren Planung wäre zunächst, vorausgesetzt der Gemeinderat ist mehrheitlich für dieses Vorgehen, der Bedarf der entsprechenden Vereine aufzunehmen, um ein passendes Konzept zur weiteren Entscheidung zu erstellen.

Rede der Freien Wähler zum Haushalt 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Herren Amtsleiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

die Rede der Freien Wähler zum Haushalt 2019 soll ganz bewusst kurz und kompakt gehalten werden: Wir stimmen dem Haushalt 2019 zu!

Nun denn, auf einige Punkte möchten wir doch noch etwas näher eingehen. Wiederum gelten unser großer Dank und unsere Anerkennung dem Kämmerer Martin Ziegler und seinem Team für die Erstellung des transparenten und umfangreichen Haushaltsplanes.

2019 wird ein Jahr des Umbruchs in der Gemeindepolitik bzw. den Gemeindefinanzen:

Erneut stehen am 26. Mai Kommunalwahlen an, die eventuell größere Veränderungen im Gemeinderat ergeben.

Einige durchaus strittige Themen, die den Rat seit Jahren beschäftigt haben, sind auf der Zielgeraden, so die Entwicklung der Gewerbegebiete D4 und Im Roten Brühl. Desgleichen werden wohl in Kürze die Bauarbeiten für die Gebäude an der Ecke Rosenstraße/Hauptstraße beginnen, wodurch die Ortsmitte komplettiert, jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen sein wird.

Andere Themen und Komplexe wurden erst angestoßen und sind im Haushaltsplan 2019 nur ansatzweise aufgeführt:

So der dringendst benötigte Neubau der Turnhalle Mühlengasse mit Verlegung bzw. Integration des Jugendzentrums. Hierzu haben wir uns bereits positioniert und befürworten einen geeigneten Neubau mit einem passenden Raumangebot für weitere Denzlinger Vereine. Als möglichen Standort sehen wir die Gemeindebedarfsfläche südlich des Friedhofgeländes.

Als finanziell dickster Brocken steht der Neubau bzw. Umbau des Bildungszentrums an. In einem ersten, bereits aufwändigen Schritt hat die Verbandsversammlung hierzu die Planungsbüros festgelegt. Dieses Vorhaben wird sich voraussichtlich im laufenden Schulbetrieb über Jahre hin ziehen und unsere Gemeinde Denzlingen enorm finanziell belasten.

Daneben steht die weitere Planung der neuen Baugebiete Unterm Heidach/Käppelematten an. Hier sind noch einige grundsätzliche Entscheidungen zu treffen. Wider etlicher Voraussagen und Erwartungen wird die Entwicklung und Vermarktung der neuen Baugebiete keinesfalls zur eierlegenden Wollmilchsau für Denzlingen. Sondern unsere Gemeinde bis an die Grenze des Vertretbaren auch finanziell fordern durch die notwendige Angleichung und Erweiterung der Infrastruktur.

Anders gesagt: 2019 können und sollten wir Alle nochmals tief Luft holen, damit keinem der Atem in den nächsten Jahren ausgeht.

Hierbei denken wir in erster Linie an unser hervorragendes Bauamt mit dem Verbandsbaumeister Carsten Müller an der Spitze. Uns ist bislang nicht vermittelbar, wie bei der angespannten Personalsituation im Bauamt die Drehzahl in den nächsten Jahren noch weiter erhöht werden soll – doch laufen die Planungen und auch die Erwartungen von nicht wenigen Bürgern und einigen Ratsmitgliedern darauf hinaus.

Unserer Ansicht nach ist eine realistische, strenge Priorisierung und absolut stringente Steuerung der anstehenden Projekte unumgänglich.

Die Frage der möglichen Verkehrsführung in der Ortsmitte ist für uns mit der Zukunft des Grünen Baumes verbunden. Eine Revitalisierung des Grünen Baumes nach erfolgter Sanierung erscheint für uns auf Grund der miserablen Bausubstanz und der exorbitant hohen Kosten nicht durchführbar. Zumal das Grundstück mit dem Gebäude in Privatbesitz ist. Die Bahnhofstraße wäre aktuell die einzig denkbare Alternative zur Rosenstraße, die mit dem beidseitigen Marktplatz verkehrsberuhigt werden soll. Hiermit verbunden ist dann auch die Zukunft und mögliche Entwicklung des Bahnhofareales.

Wir sehen weiterhin eine angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt, speziell für finanziell schwächer gestellte Menschen. Obwohl wir in den letzten Jahren enorme Anstrengungen im gemeindeeigenen sozialen Wohnungsbau unternommen haben, mit einer Steigerung um 50 auf aktuell 144 Wohneinheiten. Denzlingen wird weiter gefordert, die benötigten Wohnungen zur Pflichtaufgabe der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen bereit zu stellen. Bund und Land lassen hierbei die Kommunen weitgehend finanziell im Stich!

Mit dem voraussichtlichen Überschuss von 11,2 Milliarden Euro im Haushaltsjahr 2018 beträgt die Rücklage des Bundes zur Bewältigung der Flüchtlingskrise rund 35 Milliarden Euro! Unserer Ansicht nach sollte offen und transparent dargestellt und diskutiert werden, wie die Kommunen hierbei finanziell vom Bund unterstützt werden können. Damit nicht andere finanziell schwächer gestellte Mitbürger die Leidtragenden in diesem Dilemma werden. Diese offene und transparente Kommunikation ist auch unumgänglich, um den Schwadronierern am rechten Rand des politischen Spektrums Einhalt zu gebieten.

Eine weitere nicht verhandelbare und finanziell belastende Pflichtaufgabe der Kommune ist der kontinuierliche Ausbau der Kinderbetreuung im U3 und Ü3 Bereich. Mit dem letztjährigen Neubau und der Eröffnung von zwei zusätzlichen Waldkindergartengruppen und dem Umbau des ehemaligen Gemeindezentrums an der Allmendstraße zum Kindergarten sind wir hierbei sehr gut aufgestellt. Dies verdanken wir der mustergültigen, vorausschauenden Planung und dem Einsatz von Hauptamtsleiter Jürgen Sillmann und seinen Mitarbeitern. Auch in den nächsten Jahren werden weitere Aktivitäten im Ausbau der Kinderbetreuung notwendig werden, besonders bei der Entwicklung der neuen Wohngebiete.

Wie im Vorjahr wird auch der Haushalt 2019 die 40 Millionen Euro Schwelle überschreiten. Hierin sind, wie in den vergangenen und den kommenden Jahren auch, ca. 1,5 Millionen Euro als Defizitabdeckung für Schwimmbad und KuB enthalten. Hierbei halten wir es für geboten, die auswärtigen Gäste durch eine Erhöhung der Eintrittspreise bzw. der Nutzungsentgelte auch an diesen Kosten angemessen zu beteiligen. Nur dann wird es gelingen diese beiden Infrastruktur-Einrichtungen, die von der gesamten Region genutzt werden, auch dauerhaft vorzuhalten. Ohne dass Denzlinger Bürgern Einschränkungen in anderen Bereichen auferlegt werden. Hierbei sehen wir besonders die Verwaltungsspitze in der Pflicht, Modelle und Möglichkeiten zu entwickeln, die Denzlinger Finanzen nachhaltig auf eine gesunde, schuldenfreie Basis im Kernhaushalt zu stellen, ohne Abstriche im Angebot für die Bürger oder bei der Infrastruktur zu machen.

Dabei, Herr Bürgermeister Hollemann wünschen wir Ihnen weiterhin ein glückliches Händchen und erfolgreiche innovative Ideen. Und danken auch Ihnen für Ihren Einsatz und Ihre Arbeit in 2018. Dies gilt selbstverständlich für alle Mitarbeiter der Verwaltung und für viele Denzlingerinnen und Denzlinger, die ihren Teil dazu beitragen, die Lebensqualität in unserem Heimatort auf hohem Niveau sicherzustellen. Sei es durch ihr ehrenamtliches Engagement oder ihre berufliche bzw. unternehmerische Tätigkeit.

Also - Vielen Dank an Alle, die Denzlingen am Laufen halten.

Fraktionsmitteilungen VHzH 31.01.2019 / Haushalt 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der letzten Gemeinderatssitzung wurden zum Beschluss des Haushaltes 2019 auch die Haushaltsreden gehalten. Diese sind vollständig auf der Homepage der Gemeinde eingestellt.

Zwei Haushaltspositionen wurden mit einem Sperrvermerk versehen:

Mit 48° Süd konnte eine gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft zum Betrieb der Minigolfanlage gefunden werden. Wir hoffen, dass der Gemeinderat die notwendigen Mittel zur Sanierung der baulichen Anlagen bereitstellt, damit der Betrieb nach einer Konsolidierung dauerhaft weitergeführt werden kann.

Da das ehrenamtliche Engagement in vielen Vereinen in den letzten Jahren deutlich rückläufig ist, hat auch der FC Denzlingen zunehmend Probleme, die Pflege der Außenanlagen in Eigenregie durchzuführen und benötigt hierzu einen Zuschuss der Gemeinde. Auch hierbei gehen wir davon aus, dass der Gemeinderat diese Mittel frei gibt, insbesondere im Hinblick auf die vorbildliche Jugendarbeit des Fußballvereins.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner

Fraktionsmitteilungen VHzH 07.02.2019 / Caritas Werkstätte an der Vörstetter Straße

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in Kürze werden wir Sie zeitnah auf unserer Homepage über das politische Geschehen in Denzlingen informieren, da die Fraktionsmitteilungen „pausieren“ werden.

In der Vörstetter Straße haben direkt neben dem Rettungszentrum die Bauarbeiten zur Errichtung der Caritas-Werkstätte begonnen. Bis zu 80 Menschen mit geistiger Behinderung und ca. 25 Betreuer werden nach Fertigstellung darin tätig sein.

Wie in anderen Caritas Werkstätten auch werden die dort tätigen Menschen in Kooperation mit örtlichen und regionalen Betrieben in den tatsächlichen Wertschöpfungsprozess eingebunden. Dies trägt auch unserer Ansicht nach dazu bei, das Selbstwertgefühl bei in den Werkstätten beschäftigten Menschen durch eine sinnvolle, produktive Tätigkeit zu steigern. Darüber hinaus wird die Inklusion gefördert und Raum für Begegnungen geschaffen durch eine Kaffeerösterei und eine integrierte Cafeteria. Wir freuen uns bereits jetzt auf den ersten Kaffee in der Werkstätte.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner

Fraktionsmitteilungen VHzH 20.12.2018 / Haushaltsanträge

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als quasi vorweihnachtliches Geschenk wurden in der letzten Gemeinderatssitzung zwei unserer Haushaltsanträge einstimmig vom Rat angenommen:

Der erste Antrag betrifft die Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Festplatz am Heimathues durch die Anlage von Sitzbänken, vorzugsweise aus Holz.

Der zweite Antrag sieht vor, eine direkte sichere Fußgängerüberquerung in der Stuttgarter Straße beim AWO-Hort an der Schule zu schaffen bzw. die vorhandene Überquerungsinsel zum KuB mit Zebrastreifen zu versehen. Dies soll den zahlreichen Kindern eine gefahrlose Überquerung ermöglichen.

Hierfür möchten wir uns bei unseren Kollegen und Kolleginnen im Rat bedanken. Und für die gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde, wenn auch bei manchen Entscheidungen kontroverse Diskussionen und Auseinandersetzungen geführt wurden. In respektvollem Umgang miteinander, so wie es sich für eine gute Demokratie geziemt.

In diesem Sinne wünschen wir allen Denzlingern ein besinnliches Weihnachtsfest, frohe Festtage und einen guten Rutsch in das sicher ereignisreiche Jahr 2019.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner

Anträge der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler zum Haushalt 2019 der Gemeinde Denzlingen

1.    Anlage von Bänken zur Verweilmöglichkeit am Festplatz am Heimathues

Der Festplatz wird auch außerhalb der diversen Vereinsfeste als Aufenthaltsmöglichkeit von Familien bzw. Gruppen gerne genutzt. Durch die Anlage von ansprechenden Sitzgelegenheiten, vorzugsweise Holzbänken, soll der Charakter des Platzes als Dorfplatz gestärkt werden.

Für diese Maßnahme ist ein Betrag von € 5.000,- im Haushalt einzustellen.

2.    Überquerungshilfe an der Stellfalle der Glotter

Vor der Anlage des Bachüberlaufes der Glotter am Einbollen befand sich an der kurz nach der Gabelung in Lossele und Glotter befindlichen Stellfalle ein großer Stein zur Überquerung vom Fußweg entlang der Glotter zur „Insel“ am „Wasserfall“ der Lossele. Im Zuge der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde diese direkte Überquerungsmöglichkeit beseitigt. Wir beantragen an dieser Stelle wieder eine einfache gehaltene Überquerungsmöglichkeit (aus Holz oder Stein) anzulegen, die auf eigene Gefahr benutzt werden kann.

Für diese Maßnahme ist ein Betrag von € 3.000,- im Haushalt einzustellen.

Auffallend ist, dass in den vergangenen Jahren einige der einfach gehaltenen Wege verschwunden sind bzw. wieder von der Natur vereinnahmt wurden, so z.B. auch ein Teil des direkt am Feuerbach verlaufenden Weges, am nördlichen Fuße des Mauracher Berges.

3.    Fußgängerüberquerung in der Stuttgarter Straße beim Hort an der Schule

Vom Hort an der Schule soll ein vorrangiger Fußgängerüberweg in Richtung der Sporthalle an der Stuttgarter Straße angelegt werden, hilfsweise ist die in geringem Abstand vorhandene Überquerungsinsel zum KuB mit Zebrastreifen zu versehen.

Für diese Maßnahme ist ein Betrag von € 2.000,- im Haushalt einzustellen.

Fraktionsmitteilungen VHzH vom 31.10.2018 /Neubau Turnhalle Mühlengasse

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem dringend notwendigen Ersatz der Turnhalle an der Mühlengasse bietet sich für unsere Gemeinde die Chance zu einem großen Wurf:

  • Den Neubau einer reinen Turnhalle für die Grundschule. Hierbei sind die Interessen und Anforderungen der Sport-Vereine zu berücksichtigen
  • Den Neubau eines weiteren Gebäudes auf demselben Areal, in dem sowohl das Jugend-Zentrum integriert wird als auch andere Vereine, die aktuell (viele bereits seit Jahren) eine ungenügende Raumsituation bzw. mangelnde Probemöglichkeiten haben

Als geeignetes Areal für diese Neubauten sehen wir die im gültigen FLNP als Gemeindebedarfsfläche ausgewiesene südlich des Friedhofes gelegene Fläche an, welche ursprünglich als Reservefläche zur Friedhofserweiterung vorgesehen war. Da vermehrt Urnengräber angelegt werden, ist eine Friedhofserweiterung an dieser Stelle nicht notwendig, eine Erweiterungsmöglichkeit bestünde noch östlich zur Mühlengasse.

Des Weiteren ergibt sich durch die dann mögliche Wohnbebauung des jetzigen Turnhallen Standortes die Finanzierung des vermutlich gesamten Projektes.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner

Fraktionsmitteilungen VHzH vom 18.10.2018 /Marktplatz und Verkehrskonzept

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

dem Abriss der sogenannten „Hochzeitsbrücke“ an der Glotter, Höhe Wanderparkplatz Einbollenstadion hat der Gemeinderat eine Absage erteilt. Zunächst soll festgestellt werden, wie hoch die Kosten einer Instandsetzung der Brücke mit Erhalt der ortstypischen Rundbogenstruktur sind. Dies sollte unserer Ansicht nach zu vertretbaren Kosten als reine Fußgängerbrücke machbar sein.

Die ersten Entwürfe zur verbindenden Erweiterung und Gestaltung des Marktplatzes an der Rosenstraße sind vielversprechend. Dies gilt es nun so weiter zu entwickeln, dass ein harmonischer Platz entsteht, der wegen seiner hohen Aufenthaltsqualität von allen Bürgern gerne angenommen wird. Obwohl aktuell eine der Hauptverkehrsachsen Denzlingen durchläuft. Somit wird die weitere verkehrliche Entwicklung im Bereich der Ortsmitte ausschlaggebend werden für die erfolgreiche Umsetzung dieses Platzkonzeptes.

Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Rosenstraße in Zukunft im Rahmen der sich bietenden Möglichkeiten weitestgehend vom Automobil-Verkehr entlastet wird.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner

Fraktionsmitteilungen VHzH vom 21.06.2018 / Frühere Haushaltsanträge

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns, dass mittlerweile zwei unserer früheren Haushaltsanträge umgesetzt wurden:

Die Befestigung des Platzes für die Musiker am Festplatz Heimathues hat bereits bei einigen Festen ihre Härteprobe bestanden und wird von den Musikern dankbar angenommen, da die Staubbelastung der Musizierenden mit ihren oftmals empfindlichen Instrumenten dadurch deutlich reduziert  wird.

Die Entschärfung der Einmündung der Kronenstraße in die Hauptstraße hat, auch auf Grund der Abstimmung mit der Verkehrsbehörde doch längere Vorlaufzeit benötigt. Nun ist ein deutlich sichtbarer roter Fahrstreifen für die Radfahrer angelegt, die an dieser Stelle direkt auf dem Radweg entlang der Hauptstraße die Kronenstraße queren können. Dass an dieser Stelle schwere Unfälle mit Radfahrer-Beteiligung vorkommen, gehört damit hoffentlich der Vergangenheit an.

Unser Dank gilt hiermit der Gemeindeverwaltung, speziell dem Bauamt und dem Bauhof.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner

Fraktionsmitteilungen VHzH vom 03.05.2018 / Geplante Werbetafel Ecke Hauptstr./Waldkircher Str.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auf nahezu allen Ebenen unseres täglichen Lebens begegnet uns Werbung. Produktwerbung ist wohl ein  Bestandteil unserer Gesellschaft. Doch gibt es auch Grenzen hierbei – wenn nämlich beispielsweise die Verkehrssicherheit durch eine großflächige Plakatwand gefährdet wird. Denn Werbung kann nur Ihren Zweck erfüllen, wenn sie von möglichst vielen Menschen wahrgenommen wird.

Bei der geplanten Werbe-Plakatwand an der Ecke Waldkircher Straße/ Hauptstraße hat dies zur Folge, dass die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer für den Straßenverkehr an dieser sensiblen Kreuzung beeinträchtigt wird.

Daher hat der Gemeinderat folgerichtig zum 2. Mal geschlossen sein Einvernehmen hierzu verweigert. Leider wird dies nun vermutlich ersatzweise vom Landratsamt Emmendingen erteilt werden. Wir können nur hoffen, dass das Landratsamt der Argumentation von Rat und Verwaltung folgt.

Denn diese Plakatwand mit fast 10 qm Fläche wird in unseren Augen nicht nur das Ortsbild beeinträchtigen sondern eben auch die Verkehrssicherheit.

Barbara Nübling, Harald Martin & Ringold Wagner